Depression - Symptome, Ursachen & Therapie

Depression ✓ Wie man die erkennt ✓ Behandlung, Therapie und Ernährung ✓ Alle Symptome aufgelistet

Depression - Symptome, Ursachen & Therapie

Müde, antriebslos und niedergeschlagen - halten diese Stimmungszustände über einen längeren Zeitraum an, könnte es sich um eine Depression handeln. Ursache dieser psychischen Störung ist oft eine Störung des Gehirnstoffwechsels, die über alternative Heilverfahren gut therapiert werden kann.

Immer mehr Menschen leiden an einer Depression, oft ohne es zu wissen, da die Symptome sehr vielfältig sein können. Laut Weltgesundheitsorganisation sind Depressionen bereits die zweithäufigste Volkskrankheit. In Deutschland leiden etwa 5,3 Mio. aller 18- bis 79-Jährigen im Laufe ihres Lebens unter den Symptomen einer Depression. Hinzu kommen Kinder und Ältere, die in der Studie nicht erfasst wurden.

Frauen trifft eine Depression dabei doppelt so häufig wie Männer. Zeigen sich betroffene Männer eher gereizt, so nennen Frauen deutlich mehr Symptome bei einer depressiven Störung, die meistens auf familiäre und gesundheitliche Probleme zurückzuführen sind. Bei Männern ist die Ursache der Erkrankung eher durch berufliche Schwierigkeiten bedingt.

Depression - Fakten im Überblick

    ● Was ist eine Depression? Bei einer Depression handelt es sich um eine psychische Störung, die sehr unterschiedliche Symptome zeigen kann.

    ● Verbreitung: Laut WHO leiden 4,4 Prozent der Weltbevölkerung unter einer Depression, in Deutschland leben schätzungsweise sogar 5,2 Prozent mit dieser Krankheit.

    ● Symptome: Depressionen können sich sehr vielseitig zeigen. Zu den ersten Anzeichen gehören beispielsweise Müdigkeit, Angst und Reizbarkeit sowie Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

    ● Diagnostik: Bei einer Untersuchung werden die Haupt- und Zusatzsymptome erfasst. Als Hauptsymptome gelten Antriebsmangel, Interessenverlust sowie depressive Stimmung. Zusatzsymptome sind z.B. Konzentrationsstörungen, vermindertes Selbstwertgefühl, Suizidgedanken oder wenig Appetit.

    ● Behandlung: Zunächst sollte man auf einen gesunden und ausgeglichenen Lebenswandel achten. Bewährt hat sich zudem eine Kombination aus Psychotherapie und alternativen Heilverfahren.

    ● Vorbeugung: Ein positiv geprägtes Leben führen: gesunde Ernährung, Freundschaften pflegen, Sport treiben, ein erfüllendes Hobby ausüben

Symptome & Anzeichen einer Depression erkennen

Bei einer Depression unterscheidet man zwischen Haupt- und Zusatzsymptomen: Bei den Hauptsymptomen handelt es sich neben der bezeichnenden depressiven Grundstimmung um einen Verlust der Antriebskraft, der Interessen und der Lebensfreude. Daraus resultieren als Zusatzsymptome etwa Appetitverlust, mangelndes Selbstbewusstsein, Schlafstörungen, Suizidgedanken, Schuldgefühle und eine verminderte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.

Ebenfalls körperliche Symptome können bei einer Depression entstehen. Dazu gehören Kopfschmerzen und Schwindel, Atembeschwerden, Herzprobleme, Rückenbeschwerden, weniger Appetit sowie mangelndes sexuelles Interesse. Oft handelt es sich bei den unterschiedlichen körperlichen Anzeichen um eine sogenannte Somatisierungsstörung, was so viel bedeutet, dass die jeweiligen Symptome dabei keinen organisch greifbaren Befund zeigen.

Symptome Depression
Symptome Depression

Was ist eine Depression? Eine Definition

Eine Depression wird dann diagnostiziert, wenn über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen mindestens zwei Haupt- sowie zwei Zusatzsymptome vorliegen. Eine Depression kann sehr individuell verlaufen, eine depressive Episode kann leicht, mittelschwer oder schwer ausfallen, je nach Stärke werden weitere Zusatzsymptome diagnostiziert.

Wie eine Depression verläuft, ist davon abhängig, um welche Depressionsform es sich handelt:

    ● Unipolare Depression: Episoden in unterschiedlicher Länge von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Erleidet der Patient mehrere Episoden, spricht man von einer rezidivierenden depressiven Störung.
    ● Bipolare Depression: Depressive Episoden wechseln sich mit manischen Episoden ab. Während einer manischen Episode zeigt der Betroffene eine ausgelassene Stimmung: Übermäßiger Tatendrang wird von besonders guter Laune begleitet.
    ● Dysthyme Störung, auch chronische Depression: Leichter ausgeprägte depressive Störung, bei der der Alltag noch halbwegs bewältigt werden kann. Zur Diagnose muss dieser Zustand mindestens zwei Jahre bestehen.
    ● Agitierte Depression: Bei dieser speziellen Form leiden die Patienten unter einer inneren Unruhe: Die Folgen zeigen sich in Schlaflosigkeit, Bewegungsdrang und Angstzuständen.
    ● Atypische Depression: Episoden werden von untypischen Symptomen begleitet, beispielsweise übermäßigem Bedürfnis nach Schlaf oder Appetit.
    ● Winterdepression: Eine saisonal abhängige Form der Depression, die meist im Herbst oder Winter auftritt.

Ebenfalls nach der Geburt oder bereits während der Schwangerschaft kann eine Depression entstehen, die dann bei den Angehörigen ebenso für eine gedrückte Stimmung sorgt wie bei der werdenden oder der frischgebackenen Mutter und deren Kind. Eine solche Schwangerschaftsdepression sollte auf jeden Fall bekämpft werden, da das Ungeborene solche Stimmungen bereits im Mutterleib mitbekommt und erwiesenermaßen darunter leidet. Auch eine Trennung kann ein Auslöser für eine Depression sein.

Mit der Depression verwandt ist die Anpassungsstörung. Dabei handelt es sich um eine Reaktion auf ein belastendes Erlebnis, die depressive Formen annehmen kann. Eine Störung dieser Art wurde früher auch exogene oder neurotische Depression genannt. Im Gegensatz dazu sprach man von einer endogenen Depression, wenn die Symptome ohne erkennbare Ursache auftraten.

Ursachen & Auslöser einer Depression

Depressionen haben in der Regel mehrere Ursachen, die einerseits neurobiologische Wurzeln haben, andererseits im psychosozialen Bereich zu finden sind.

Zu den neurobiologischen Aspekten gehört die genetische Veranlagung: So ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken um das Dreifache erhöht, wenn ein Elternteil unter dieser Störung leidet.

Risikofaktoren aus dem psychosozialen Bereich resultieren aus der Lebenssituation und sind vom Lebenslauf des Betroffenen abhängig. So spielen das Geschlecht, die Art zu leben (Single/Familie, Leben in der Großstadt/auf dem Land) wie auch erhöhter Stress oder negative Denkmuster eine Rolle.

Ursachen-depression
Ursachen-depression

Diagnose & Selbsttest einer Depression

Ausschlaggebend für die passende Behandlung einer Depression ist eine professionelle Diagnose, zudem kann ein Selbsttest erste Hinweise auf die Krankheit geben.

Bei einer sehr schweren Form der Depression sollte jedoch eine umfangreiche psychiatrische Diagnostik erstellt werden. Eine körperliche Untersuchung und das ausführliche Gespräch mit einem Arzt werden von weiteren Tests begleitet.

Die Befragung des Patienten wird mithilfe von Screening-Fragebögen durchgeführt. Dabei wird der Arzt - oder auch ein Psychotherapeut - im Gespräch versteckt nach den für eine Depression typischen Haupt- und Nebensymptomen fragen.

Behandlung & Therapie einer Depression

Abhängig vom Schweregrad der Depression lassen sich die Symptome der Krankheit über einen geänderten Lebensstil gut in den Griff bekommen. Dazu gehört - wenn möglich - eine Entschleunigung im Alltag, gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung. Weiter können bei einer Depression verschiedene Hausmittel helfen wie auch Homöopathie oder die entsprechenden Schüßler Salze.

Bei sehr starken Depressionen ist manchmal eine Behandlung mit schulmedizinischen Mitteln unumgänglich, besonders zu Beginn einer Depressions-Therapie. Bei einer Gabe von Antidepressiva muss mit Nebenwirkungen gerechnet werden, die von Fall zu Fall unterschiedlich stark sein können. Gegebenenfalls sollte auf ein anderes Medikament umgestellt werden. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, sollten alle Schritte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Mittel Depression
Mittel Depression

Mikronährstofftherapie

Ob die Behandlung der Depression nun mit oder ohne Antidepressiva erfolgt - eine Mikronährstofftherapie ist in jedem Fall auch bei Depressionen hilfreich und anzuraten, da so der Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgt wird. So können verschiedene Vitamine der B-Gruppe wie Folsäure die Wirkung der Medikamente unterstützen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die körperliche Gesundheit auf die Psyche auswirkt und somit die Veranlagung für Depressionen mindert. Folgend einige Beispiele, wie sich einzelne Mikronährstoffe auf die körperliche und seelische Gesundheit zugleich auswirken.

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die besonders in einer Kombination wirksam sind. So zeigt zum Beispiel eine Studie, dass Vitamine deutlich besser wirken, wenn sie mit den sekundären Pflanzenstoffen zusammen eingenommen werden. Als äußerst wirksam gegen Depressionen haben sich zudem L-Carnitin und Omega-3-Fettsäuren erwiesen, die in der Regel in Mikronährstoffkombinationen enthalten sind.

Bei einer Depression schüttet der Körper zudem vermehrt die beiden Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, was eine Änderung des Stoffwechsels bewirkt - es werden deutlich mehr natürliche Mikronährstoffe benötigt. Ebenfalls auf die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen wirken sich Mikronährstoffe günstig aus, was depressiven Patienten zugute kommt, da über eine Langzeitstudie herausgefunden wurde, dass es einen Zusammenhang von Herzerkrankungen mit Depressionen gibt.

Bei Depressionen hilft als Basistherapie eine ausgewogene und natürliche Mikronährstoffmischung, die künstlichen Vitaminmischungen aus dem Labor in ihrer Wirkung deutlich überlegen ist. Das liegt an der besseren Bioverfügbarkeit sowie dem Zusammenwirken naturgegebener Kombinationen von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Zu empfehlen sind flüssige Vitalstoffkonzentrate, da der Körper diese besser aufnimmt als Tabletten.

Ernährung & Depressionen

Gute Ernährung wirkt sich erwiesenermaßen immer positiv auf das psychische Empfinden aus. So konnten bereits verschiedene Studien belegen, dass eine gesunde Ernährung, die aus viel frischem Obst, Gemüse sowie qualitativ hochwertigen pflanzlichen Fetten besteht, das Risiko, an einer Depression zu erkranken, deutlich mindert.

Weiter regt eine entsprechende Zusammenstellung von Nährstoffen die Produktion von Glückshormonen an. Eine wesentliche Rolle spielt dabei Tryptophan, ein Eiweißbestandteil. Dieser essentielle Stoff muss mit der Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper Tryptophan nicht eigenständig bildet. Enthalten ist diese Aminosäure in Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten sowie in manchen Käsesorten und in Eiern. Auch Kakaobohnen enthalten den gesunden Glücksbringer!

Verschiedene Vitamine (hauptsächlich B-Vitamine) und Mikronährstoffe sorgen dann für die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin, das Glückshormon.

Ebenfalls Omega-3-Fettsäuren zählen zu den wertvollen Gesundheits-Lieferanten: Zusammen mit Vitamin D hilft dieser essentielle Stoff erwiesenermaßen gegen Depressionen. Omega-3-Fettsäuren sind in verschiedenen Speiseölen wie Raps-, Hanf-, Lein- oder Walnussöl sowie in Fischen wie Lachs, Thunfisch, Makrele, Sardine oder Forelle enthalten. Auch grüne Gemüsesorten wie Spinat, Bohnen, Rosenkohl und Avocado zählen neben Nüssen und Samen zu den Omega-3-Fettsäure-Lieferanten.

Eine gesunde Ernährung kann zudem durch Fasten, Entgiften und andere Formen der Stoffwechselreinigung ergänzt werden. Denn auch eine Fastenkur schüttet Glückshormone aus. Ebenfalls durch eine Stoffwechselreinigung wie dem Entgiften kann die Bildung des Glückshormons Serotonin begünstigt werden.

Sport & Entspannungstechniken

Sport kann eine große Hilfe bei Depressionen sein. Generell tut Bewegung jedem Menschen gut und können laut ersten Ergebnissen einer Studie das Wohlbefinden ebenso steigern wie Psychopharmaka - und dabei ganz ohne negative Nebenwirkungen. Durch Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet: Dabei handelt es sich um körpereigene Stoffe, die das Schmerzempfinden reduzieren und die Stimmung heben. Zudem wird Cortisol, ein Stresshormon, gesenkt.

Sinnvoll ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining. Weiter kann das Training um eine mentale Variante erweitert werden, hier eignen sich Bewegungssequenzen wie Qigong, Yoga oder weitere Entspannungsübungen.

Homöopathie & Heilkräuter

Als “pflanzliches Gold” für die Nerven gilt Johanniskraut, dessen stimmungsaufhellende Wirkung nach ca. zwei bis vier Wochen eintritt. Das Heilkraut verstärkt die Fotosensibilität: Dadurch kann der Körper deutlich mehr Vitamin D aufnehmen - wodurch allerdings auch die Haut lichtempfindlicher wird. Durch Johanniskraut werden auch viele unangenehme Nebensymptome der Depression positiv beeinflusst, beispielsweise Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.

Zu den weiteren Heilpflanzen gehören zum Beispiel Safran, der als natürliches Antidepressivum gilt. Oder die Passionsblume, die besonders in Kombination mit Johanniskraut und Baldrian wirkt

Ebenfalls der Einsatz von Bachblüten ist bei Depressionen durchaus empfehlenswert. Beispielsweise wird Gentian (Nr. 12, Herbstenzian) gegen Niedergeschlagenheit, Aspen (Nr. 2, Zitterpappel) gegen Ängste und negative Gedanken und Olive (Nr. 23) gegen Antriebslosigkeit, Erschöpfung und depressive Stimmungen eingesetzt.

Psychotherapie bei Depressionen

Zwar kann die Suche nach einem geeigneten Therapeuten recht mühsam sein, eine Psychotherapie kann jedoch bei Depressionen langfristig helfen. Ein ausreichendes Maß an Geduld ist jedoch notwendig, da viele Therapeuten lange Wartezeiten haben und die ersten Behandlungserfolge erst nach ca. acht bis zehn Wochen zu spüren sind.

Infrage kommen der verhaltenstherapeutische oder der tiefenpsychologische Ansatz: Der verhaltenstherapeutische Ansatz geht davon aus, dass jedes Verhalten erlernt wurde und damit auch wieder abgelegt werden kann. Mittels positiver Verstärker können dann neue Verhaltensweisen aufgebaut werden. Im Mittelpunkt der Therapie stehen die aktuellen Empfindungen des Patienten, der mit Hilfe kleinerer Übungen aktiv die eigenen Probleme bearbeitet.

Der tiefenpsychologische Ansatz beleuchtet zunächst die unbewusste Ebene des Patienten und greift Traumata und andere ungelöste Konflikte auf.Bei dieser Form lenkt der Therapeut das Gespräch, um ganz konkrete Probleme zu bearbeiten.

Zu den weiteren Psychotherapieformen zählen die systemische Psychotherapie, die von gestörten Beziehungsstrukturen ausgeht, die dann in Einzel- oder Gruppentherapie bearbeitet werden. Die analytische Psychotherapie berücksichtigt hingegen die Prägung des Einzelnen innerhalb seiner Entwicklung.

Depressionen mit Medikamenten (Antidepressiva) behandeln

Soll die Depression mit Medikamenten behandelt werden, ist vor der Gabe ein ausführliches Aufklärungsgespräch vonnöten, in dem das Verhältnis von Nutzen und Risiko beleuchtet wird. Wie bei alternativen Heilverfahren dauert es auch bei der konventionellen Behandlung mit Tabletten mehrere Wochen, bis eine Besserung der Symptome auszumachen ist. Um den Therapieerfolg beurteilen zu können und dabei auch die unabdinglichen Nebenwirkungen im Auge zu behalten, sind regelmäßige Kontrollen Pflicht.

Meist kommen Antidepressiva zum Einsatz, die mit Antipsychotika kombiniert werden. Auch Beruhigungsmittel werden bei Unruhe und Angstzuständen verschrieben, um dem Patienten eine schnelle Linderung dieser Symptome zu ermöglichen.

Depression: möglicher Krankheitsverlauf & Prognose bei (Nicht-)Behandlung

Der Verlauf einer Depression ist sehr individuell. Die Symptome einer Depression lassen sich jedoch mit den bereits beschriebenen Therapieformen gut in den Griff bekommen, sodass bei der entsprechenden Behandlung eine gute Prognose besteht. Handelt es sich zudem um eine einmalige Episode, sind danach die Symptome der Depression in der Regel verschwunden.

Verläuft die Depression jedoch in mehreren Episoden, kann sie sich ohne Behandlung so weit verstärken, dass der Patient außerstande ist, alltägliche Aufgaben zu übernehmen. Unbehandelte Depressionen können zu einer sozialen Isolation führen, auch ein vorhandenes Suchtverhalten verstärken und schlimmstenfalls zu einem Suizid führen.

Checkliste & Empfehlungen

Mikronährstoffe

    ● Ein ausgeglichener Mikronährstoffhaushalt ist wichtig, verwenden Sie deshalb ein natürliches Mikronährstoffkonzentrat. Das führt neuesten Studien zufolge zu einer wirkungsvollen Erhöhung der Serotoninproduktion.

Lebensführung

    ● Ein fester Tagesrhythmus hilft dabei, das Leben zu strukturieren. Dazu gehören feste Schlafenszeiten sowie festgelegte Mahlzeiten.
    ● Gestehen Sie sich Fehler ein und versuchen Sie, diese zu nutzen. So können Sie etwas daraus lernen und machen es das nächste Mal besser.
    ● Versuchen Sie, bei schwierigen Situationen den positiven Aspekt darin zu erkennen.
    ● Pflegen Sie Freundschaften und familiäre Beziehungen, aber akzeptieren Sie dabei Ihre eigenen Grenzen und die der Anderen.
    ● Gelangen Sie an Ihre Grenzen, hilft ein schriftlicher Plan dabei, Prioritäten zu setzen, um die Zeit optimal zu nutzen.

Essen und Trinken

    ● Essen Sie immer regelmäßig, auch dann, wenn es stressig wird. Ernähren Sie sich gesund (regelmäßig Gemüse, Obst, oft Fisch, nur hochwertige Pflanzenöl etc.) und abwechslungsreich.
    ● Trinken (Alkohol) und rauchen Sie nur wenig oder gar nicht und achten Sie besonders darauf, dass es kein Trost bei Stress wird.

Bewegung und Entspannung

    ● Sorgen Sie für regelmäßige Bewegung. Gehen Sie viel an die frische Luft. Fahren Sie - wenn möglich - mit dem Rad zur Arbeit und nicht mit dem Auto!
    ● Schlafen Sie genügend.
    ● Versuchen Sie sich bewusst zu entspannen, wenn Sie angespannt sind (z. B. mit einem Entspannungsverfahren).
    ● Aktivitäten, die Spaß machen, sollten in Ihrem Wochenplan ausreichend berücksichtigt sein. Hierzu ist eine Liste mit Dingen hilfreich, die Ihnen bisher Freude gemacht haben.

Quellenangaben

https://www.leitlinien.de/nvl/depression

bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/depression.html

deutsche-depressionshilfe.de

rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/Themenhefte/Depression_inhalt.html?nn=2370692

https://dgppn.de (Deutsche Gesellschaft für Psychiartrie und Psychotherapie Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.)

Eberhardt M.V., Lee C.Y., Liu R.H.: Antioxidant activity of fresh apples. Nature.

Papakostas G.I. et al.: The relationship between serum folate, vitamin B12, and homocysteine levels in major depressive disorders and the timing of improvement.

Hans-Ulrich Wittchen et al, "Depressive Erkrankungen", Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 51, Robert Koch-Institut

Jacobi et al. (2016). Erratum zu: Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung. Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul „Psychische Gesundheit“ (DEGS1-MH). Nervenarzt, 87,88–90.

Konstantin Ingenkamp, "Depression und Gesellschaft: Zur Erfindung einer Volkskrankheit", transcript Verlag